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Was sind Haare?
Haare bestehen aus dem gleichen Material wie Finger- und Fußnägel: aus Horn, also abgestorbenen Zellen. Haare enthalten weder Blutgefäße noch Nerven und werden von Biologen "Hautanhanggebilde" genannt. Die Haarwurzeln in der Kopfhaut produzieren die Haarzellen. Diese schieben sich dann nach oben und werden zu so genannten Spindeln. Die Spindeln bilden dann lange Fasern, die sich untereinander verdrehen und schließlich zu einem Haar werden.
Rund fünf Millionen Haare hat der Mensch auf dem Körper -davon sind ihm zwischen 100.000 und 150.000 Haare die wichtigsten, nämlich die, die er auf dem Kopf trägt. Blonde Menschen haben im Schnitt feinere, dafür aber auch die meisten, nämlich volle 150.000 Haupthaare. Schwarzhaarige und Brünette tragen auf dem Kopf dickere Haare, rund 100.000, während sich Rothaarige mit etwa 90.000 Haaren "pro Kopf" begnügen müssen. Jedes menschliche Haar hat einen eigenen Wachstumsrhythmus. Es wächst rund zwei bis sechs Jahre lang, und zwar jeden Tag um etwa 0,35 Millimeter. Wenn diese aktive Phase endet, beginnt beginnt eine zweiwöchige Übergangsphase. Danach wird das Haar nach einer zwei- bis viermonatigen Ruhephase von einem nachwachsenden Haar abgestoßen.

Haare erinnern an unser animalisches Erbe. Warum der Mensch sein ehemals dichtes Haarkleid verloren hat, ist noch nicht geklärt. Man vermutet, dass seine starke Schweißabsonderung etwas damit zu tun hat - auf einer glatten, fast haarlosen Haut kann Schweiß besser verdunsten. Doch wirklich nackt ist der Mensch selbst heute noch nicht: Mit Ausnahme von Fußsohlen und Handinnenflächen sowie den Schleimhäuten und Lippen wachsen am ganzen Körper Haare - beim einen mehr, beim anderen weniger. Die restliche Behaarung erfüllt bestimmte Funktionen. So dient das Haupthaar als Wärmeregulator dem Schutz des Gehirns und schirmt die Kopfhaut insbesondere vor UV-Strahlen ab.

Haarausfall
Jeder Mensch hat Haarausfall: Ein einzelnes Haar wächst pro Tag etwa 0,3 Millimeter und kann bis zu sieben Jahre alt werden. Dann fällt es aus und nach einer kurzen Ruhepause wächst ein neues Haar. 100 bis 150 Haare nehmen so täglich ihren Abschied. Bei durchschnittlich 100.000 Haaren, die der Mensch auf dem Kopf trägt, fällt dies nicht weiter auf. Erst wenn über einen längeren Zeitraum hinweg viel mehr Haare ausfallen, gibt es Grund zur verschiedene Ursachen, nicht jeder Haarausfall ist krankhaft bedingt. So können hormonelle Veränderungen im Körper, beispielsweise nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren, zu Haarausfall führen. Das Haar regeneriert sich in diesen Fällen aber meistens von selbst, wenn sich der Hormonspiegel wieder normalisiert.

Stimmt es, dass man über Nacht graue Haare bekommen kann?
Immer wieder kursieren Geschichten darüber, dass Menschen über Nacht als Folge von Schicksalsschlägen oder Schockerlebnissen ergraut sind. Dabei handelt es sich um Ammenmärchen, kein Haar ergraut über Nacht. Es braucht dazu mindestens einige Wochen: Haare verdanken ihre Farbe dem körpereigenen Pigment Melanin. Diese im Haar enthaltenen Farbteilchen können nicht einfach herausfallen. Sind die Farbpigmente einmal im Haar drin, bleiben sie es auch. Mit zunehmendem Alter wird einfach weniger Melanin gebildet und die dann nachwachsenden Haare sind farblos oder grau. Graue Haare können also nur von der Wurzel her, also ganz allmählich, nachwachsen. Wenn in einem Gemisch von farblosen, weiß-grauen und dunklen Haaren die dunklen ausfallen, entsteht der Eindruck, alle Haare seien plötzlich weiß geworden.

 
 
 
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